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Eine Tragödie spielt sich momentan in Japan ab: Nach Erdbeben und Tsunami gibt es wohl auch leider eine Atomkraftwerk-Katastrophe vergleichbar wie 1986 in Tschernobyl. Viele Menschen mussten umgesiedelt werden, viele Menschen sind gestorben und viele werden noch vermisst.

Als Blog-Betreiber sehe ich mich in der Pflicht, auf die diversen Spendenaktionen aufmerksam zu machen. Ich finde die Spendenaktion der Aktion-Deutschland-hilft sehr empfehlenswert. Viel wichtiger ist es allerdings, dass man überhaupt spendet. Ein kleiner Betrag kann bereits Großes bewirken.

Die Regierung von Japan hat bis heute noch keine internationale Hilfe angefordert. Diese Hilfe ist allerdings eine Selbstverständlichkeit. Gerade bei einer Katastrophe von diesem Ausmaß.

Insgesamt gibt es in Deutschland 15 gesetzliche Feiertage. Besonderheiten gibt es bei dem protestantischen Feiertag „Reformationstag“. Dieser Feiertag wird – außer in Berlin – in allen neuen Bundesländern gefeiert. Die Feiertage Neujahr, Karfreitag, Ostermontag, Maifeiertag, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Tag der Deutschen Einheit und der 1. und 2. Weihnachtstag werden geschlossen in allen 16 Bundesländern als gesetzliche Feiertage anerkannt.

Alle möglichen gesetzlichen Feiertage im Jahr 2012

 01.01.2012 - Neujahr  15.08.2012 - Mariä Himmelfahrt
 06.01.2012 - Heilige Drei Könige  03.10.2012 - Tag der Deutschen Einheit
 06.04.2012 - Karfreitag  31.10.2012 - Reformationstag
 09.04.2012 - Ostermontag  01.11.2012 - Allerheiligen
 01.05.2012 - Maifeiertag  21.11.2012 - Buß- und Bettag
 17.05.2012 - Christi Himmelfahrt  25.12.2012 - 1. Weihnachtstag
 28.05.2012 - Pfingstmontag  26.12.2012 - 2. Weihnachtstag
 07.06.2012 - Fronleichnam  

Die meisten gesetzlichen Feiertage gibt es in Bayern

Das Bundesland Bayern ist mit insgesamt 13 von 15 gesetzlichen Feiertagen bundesweit einsame Spitze. Gefolgt wird Bayern von Baden-Württemberg und dem Saarland. Beide Bundesländer haben jährlich insgesamt 12 gesetzliche Feiertage. An dritter Stelle kommen die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Sachsen-Anhalt mit jeweils 11 Feiertage im Jahr.

Über 10 Feiertage im Jahr können sich die Menschen in den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Hessen freuen. Mit nur 9 gesetzlichen Feiertagen nehmen die Bundesländer Berlin, Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein in der Feiertage-Tabelle den letzten Platz ein.

Einzelne Bundesländer regeln die gesetzlichen Feiertage selbst

Anders als z.B. in Frankreich haben die einzelnen Bundesländer in Deutschland verschiedene gesetzliche Feiertage angesetzt. Nun gibt es das Bundesland Bayern, welches im Vergleich zu den Bundesländern Berlin oder Hamburg insgesamt 4 Feiertage im Jahr mehr hat.

Es stellt sich natürlich die Frage, ob das so überhaupt gerecht ist. Man muss allerdings auch hinzufügen, dass Bayern ein katholisches Land ist und somit auch das Recht auf die katholischen Feiertage hat. Berlin und Hamburg hingegen gelten nicht als „rein katholische Länder“ und demnach entfallen auch z.B. die Feiertage Fronleichnam und Allerheiligen. Wie denkt ihr über dieses Thema?

Margot Käßmann, Bischöfin und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, hat offiziell ihren Rücktritt von allen höheren Ämtern erklärt, wie bspw. in diesem Bericht festgehalten. Trotz (zumindest öffentlich) erklärtem Rückhalt aus den eigenen Reihen zog die Theologin klare Konsequenzen aus ihrer kürzlich bekanntgewordenen Verfehlung in Form von Trunkenheit am Steuer. Mit rund 1,5 Promille Blutalkohol war Frau Käßmann laut Medienbereichten nach Überfahren einer roten Ampel von der Polizei angetroffen worden.

Die Entscheidung für eine Amtsaufgabe dürfte klar im Interesse des Ansehens der evengelischen Kirche gefallen sein und zeugt von Couragiertheit und Überzeugung für die eigene Sache. So manch Politiker hat / hätte einen derartigen Fauxpas schlichtweg ausgesessen. Die Amtsaufgabe scheint jedoch nicht allein deshalb tragisch. Vielmehr ist sie eine kleine emazipatorische Tragödie. Deutschland repräsentiert sich mit einer BundeskanzlerIN fortschrittlich, was die Gleichheit der Geschlechter angeht. Dass die Gleichberechtigung in Form von Frau Käßmann auch Einzug in die Institution Kirche hielt, war in meinen Augen aber eine weitaus größere Sensation - wenngleich man der evangelischen Kirche sicherlich etwas mehr Zeitgeist bescheinigen darf, als der katholischen. Der Fall Käßmann jedoch dürfte jedoch Öl ins Feuer der Erzkonservativen sein - und so unter Umständen dafür sorgen, dass so schnell keine Frau mehr in ein hohes kirchliches Amt gewählt wird.

Darüber hinaus darf man sich natürlich die Frage stellen, in wie weit ein Verkehrdelikt tatsächlich die Integrität einer Geistlichen in Frage zu stellen vermag und ob die (absolut berechtigte) für den normalen Bürger übliche Bestrafung nicht ausgreicht hätte. Sicher: Ein Polizist sollte keinen Raubüberfall begehen, ein Arzt nicht foltern, ein Beamter nicht willkürlich handeln, ein Richter nicht bestechlich sein, und so weiter. Jeder Berufsstand hat seine eigene, unumstößliche Ethik. Aber absolut Heilige sind auch außerhalb der Reihen der Gottesdiener selten.
Sicherlich steigt in der heutigen, mit Boulevardmedien übersättigten Gesellschaft aber das rufschädigende Potential jedes auch noch so kleinen Fehlers durch eine öffentliche Person um ein Vielfaches. Überdramatisierung und die Generierung von Skandalmeldungen gehören nunmal zum Geschäft. Die Konsequenzen stören dabei niemanden ernstlich - und eben dies hat wohl auch Frau Käßmann schmerzlich realisiert.

Wie steht Ihr zu dem Fall? Was ist Eure Meinung? Schreibt uns in den Kommentaren!