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Mit 23 Jahren auf dem Zenit der US- und so mancher europäischen Charts angelangt zu sein, können nicht viele von sich behaupten. Auch nicht, den am Meisten heruntergeladenen Titel in der Geschichte von iTunes produziert zu haben. Allerdings gibt es tatsächlich auch nicht viele Musiker, die dermaßen polarisieren wie Adam Young. Dem jungen Amerikaner aus der Provinz gelang, was kaum einer für möglich hielt - denn während elektronische Musik in Europa boomt, fristete sie bislang im Land der unbegrenzten Möglichkeiten eher ein Schattendasein. Das Erstaunen so manch eines Produzenten dürfte also recht groß gewesen sein, dass es Adam Youngs' Projekt Owl City gelang, am heimischen PC ganz allein Werke in dieser Stilrichtung zu produzieren, die sich zunächst ohne Hilfe eines Major Labels via Myspace übers Internet verbreiteten, tausende von Fans fanden und Adam Young schließlich neben einem Plattenvertrag bei Universal eben jenen oben genanntem kommerziellen Erfolg und internationale Anerkennung verschafften. Tickets für die aktuelle Tour durch die Staaten und Europa sind jedenfalls kaum noch zu bekommen. Die Single Fireflies begeisterte Millionen - und wer sich das Album Ocean Eyes mal genauer anhört, der realisiert schnell, dass er es hier nicht nur mit einem One-Hit-Wonder zu tun hat, sondern viel mehr mit jemandem, der es nicht nur versteht, die Regler seines (virtuellen) Synthezsizers zu bedienen, sondern ganz selbstverständlich auch noch ein enormes Gespür für eingängige Melodien und durchaus tiefsinnige, aber auch humorvolle Texte mitbringt. Ein verdientes Beispiel also, für den wahr gewordenen "amerikanische Traum"!

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