24. Februar 2011
In Deutschland gibt es immer mehr junge Menschen, die sich beruflich für die Selbstständigkeit entscheiden. Die Gründe hierfür sind verschieden. Aber neben einer ausgefallenen Geschäftsidee und dem Sinn „unternehmerisch“ zu denken und zu handeln darf die Wahl der richtigen Krankenkasse trotzdem nicht vernachlässigt werden. Doch leider ist das nicht immer so.
Viele junge Menschen vernachlässigen die Wahl der richtigen KV
Das Thema „Krankenversicherung“ steht bei vielen jungen Menschen eher an letzter Stelle. Die anderen Sachen sind viel wichtiger, als die Wahl der richtigen Krankenkasse. Meistens ist man noch familienversichert in der GKV und man denkt sich, dass alles soweit seine Richtigkeit hat. Aber wenn die etwas größeren Umsätze gemacht werden und sich dann die gesetzliche Krankenversicherung bei einem meldet, warum man denn die Umsätze bei der Krankenkasse nicht angegeben hat, fangen viele an am Rad zu drehen.
Alle Einkünfte müssen der GKV gemeldet werden
Die Folge ist dann eine Beitragsnachzahlung mit einem Verspätungsaufschlag. Denn Umsätze bzw. Gewinne aus selbstständiger Erwerbstätigkeit müssen der gesetzlichen Krankenversicherung gemeldet werden. Diese erhöht dann nämlich den Beitrag. Werden also Einkünfte der Krankenkasse verschwiegen, muss man mit erheblichen Geldstrafen und Nachzahlungen rechnen.
Eine PKV ist einkommensunabhängig
Und dabei könnte doch alles so schön und einfach sein. Mit einer PKV kann man nämlich als Selbstständiger sehr viel Geld sparen und trotzdem eine erstklassige Leistung erhalten. Die private Krankenversicherung ist einkommensunabhängig. Das bedeutet, dass man so viel verdienen kann wie man nur möchte, die PKV Beiträge bleiben gleich. Natürlich werden diese Beiträge auch mal erhöht, aber das hat dann nichts mit dem Einkommen zutun.
Gesetzliche oder Private Krankenversicherung für junge Menschen
Prinzipiell ist es natürlich besser, so früh wie möglich in die private Krankenversicherung einzusteigen. Je älter und kränker man ist, umso teurerer werden die Einsteigerprämien der PKV. Aber auch die gesetzliche Krankenversicherung bringt natürlich Vorteile mit. Ist man nämlich verheiratet und hat bereits Kinder, so wäre eine freiwillige Versicherung in der GKV zu empfehlen.
Eine ausführliche Beratung ist Pflicht
Ein PKV Vergleich kostet nichts und bindet auch an gar nichts. Mit einem Vergleich kann man nämlich sehen, wie hoch die monatlichen Prämien für die PKV wären. Die meisten von euch werden staunen, wie günstig eine Private Krankenversicherung ist. Ich empfehle deswegen in jedem Fall einen - wie gesagt kostenlosen und unverbindlichen – PKV Vergleich zu machen.

