10. Februar 2011
Die Privaten Krankenversicherungen werben mit günstigen Einstigertarifen. Glaubt man der Werbung, bekommt man schon für monatlich 55 Euro eine Private Krankenversicherung. Aber was steckt wirklich dahinter? Ist das nur ein reines Lockangebot oder steckt da wirklich mehr dahinter?
Viel Leistung für wenig Geld?
Normalerweise gilt auch für die PKV folgende Faustregel: Bezahlt man wenig – erhält man wenig und bezahlt man viel – erhält man auch viel. Im Prinzip stimmt das auch so. Bei den Einsteigertarifen der PKV verhält es sich aber noch ein bisschen anders.
Bei den verlockenden und günstigen Einsteigerpreisen der PKV handelt es sich nicht weniger um eine Marketingstrategie. Man möchte in den jungen Jahren Menschen von der PKV überzeugen und kann denen günstige Einsteigertarife nur anbieten, da hier die Krankheitskosten noch nicht so ausgereift sind wie bei älteren Menschen.
Bedeutet in Klartext: Die Einsteigerangebote für die PKV lohnen sich allemal. Vergleicht man die Preise in der gesetzlichen Krankenversicherung, so wird eine spätere Erhöhung der PKV-Kosten immer noch günstiger sein als die GKV – mit Sicherheit.
Vergleich der PKV mit der GKV
Ich mache nochmals darauf aufmerksam, dass man als Selbständiger als freiwillig versicherter über 15% des Bruttoumsatzes an seine Krankenkasse abtreten muss. Es gibt hier zwar eine Beitragsbemessungsgrundlage, aber als gut wirtschaftender Unternehmer zahlt man hier trotzdem schnell monatlich 500 Euro für seine GKV.
Mein Tipp deswegen an alle Selbständige und Freiberufler: Nutzt die Chance so früh wie möglich in eine PKV wechseln zu können und profitiert von den günstigen Einsteigertarifen. Sobald man als Selbstständiger regelmäßige Einkünfte hat sollte man sich über die PKV seine Gedanken machen.
Ich empfehle immer wieder einen kostenlosen und unverbindlichen Vergleich zu machen. Man bekommt dann per Email ein genaues Angebot zugesendet und kann verschiedene Preise miteinander vergleichen.
Klar werden die Prämien mit der Zeit teurer, aber vertrauen Sie mir, als gesetzlich versicherter zahlt man schon von Anfang an hohe Beiträge. Außerdem bildet man bei der PKV auch Rückstellungen, damit man den Beitrag im Alter senken kann.

