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Wenn man kurz vor einem Wechsel steht, möchte man so wenig wie möglich falsch machen. Genau so verhält es sich auch bei dem Wechsel von einer gesetzlichen Krankenkasse in eine private Krankenversicherung. Die richtige Entscheidung zu treffen ist leichter gesagt als getan. Der Wechsel in die private Krankenversicherung ist mindestens so wichtig wie der Bau eines Eigenheims. Aus diesem Grund muss es auch ernst genommen werden.

Wie mache ich alles richtig?

Zuerst sollte man sich unverbindliche Angebote einholen. So kann man im ersten Schritt schon einmal sehen wie hoch die eventuelle Versicherungsprämie für die PKV ausfallen würde. Diese Informationen sollte man aber nicht zu ernst nehmen. Die Unterschiede sind in der Wirklichkeit enorm. Es sollte lediglich als Richtwert dienen. Hat man diesen Schritt gemeistert, sollte man sich in jedem Fall mit einem professionellen Berater persönlich treffen.

Kann mir ein Versicherungsberater weiterhelfen?

Viele Menschen sind der Meinung, dass ein Versicherungsberater hier nur auf seinen eigenen Erfolg aus ist und nicht wirklich weiterhelfen kann. Leider wissen diese Menschen allerdings nicht, dass ein Versicherungsberater für seine Beratung und Auskunft jahrelang haftet. Kommt es also zu einer Falschberatung, kann man im Zweifel Schadensersatzansprüche geltend machen. Außerdem ist eine professionelle Beratung nicht so zeitaufwendig wie die eigene Recherche im Internet.

Natürlich gibt es aber auch schwarze Schafe in dieser Branche. Als Grundregel gilt: Erzählt einem der Berater ausschließlich positives über die Private Krankenversicherung, handelt es sich schlichtweg um eine Falschberatung. Es gibt nämlich neben den ganzen Vorteilen einer PKV auch viele Nachteile, welche nicht zu unterschätzen sind.
Probiert der Versicherungsberater mit befristeten Aktionen schneller zu einem Abschluss zu kommen, handelt es sich um einen unseriösen Versicherungsberater. Bei dem Abschluss einer PKV gibt es keine Sonderaktionen, welche morgen bereits enden. Für einen PKV Abschluss muss sich so viel Zeit wie möglich und notwendig genommen werden. Das Gespräch sollte in jedem Fall sofort beendet werden.

Eine professionelle Beratung ist vor einem Abschluss Pflicht

Eine kostenlose und vor allem unverbindliche PKV Beratung ist auf alle Fälle Pflicht. Es gibt sehr viele Anbieter im Internet, wo man sofort ohne Risiko und Kosten einen ersten PKV Vergleich machen kann. Man sollte auch keine Angst vor einer Beratung haben. Eines ist klar: Wenn man nicht möchte, muss man auch nicht. Man kann sich zunächst alle Informationen anhören und in aller Ruhe selbst entscheiden, welchen Weg man einschlagen möchte.

Tipps für das Treffen mit dem Berater

Es ist in jedem Fall ratsam, sich die Informationen des Beraters zu notieren und sich am Ende diese Informationen unterschreiben zu lassen. Wie bereits beschrieben, kann der Berater für eine Falschberatung in Verantwortung gezogen werden. Außerdem geht ein Berater ganz anders mit einem um, wenn er sieht, dass Aufzeichnungen geführt werden. Weiterhin kann es auch zum Vorteil sein wenn man sich mit zwei verschiedenen Beratern trifft. So kann man die gesammelten Informationen miteinander vergleichen.

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